Berlin, 28. Februar 2008

P r e s s e m i t t e i l u n g

Alarmierende Studie belegt: Mehr Frühchen durch Abtreibung
Dringendes Handeln der Bundesregierung bei der Aufklärung nötig!

Eine Studie der Universitäten Greifswald und Rostock sowie der TU München belegt eindeutig: Vorangegangene Abtreibungen haben Einfluss auf Frühgeburten. Das berichtet „WELT ONLINE“ am 24.02.2008.
Während die Frühgeborenenrate unvorbelasteter Mütter bei 7,6% liegt, steigt sie nach erfolgter Abtreibung auf 8,7%, nach zwei und mehr Abtreibungen auf 10,1%, nach zwei oder mehr Fehlgeburten auf 14,1%. Dabei wurden im Zeitraum der Jahre 1995 bis 2000   800 000 nicht vorbelastete Mütter mit solchen verglichen, die eine oder mehrere Abtreibungen erlebt haben.

So wurde festgestellt, dass die Frühgeborenenrate mit der Anzahl dieser vorausgegangenen Ereignisse stieg. Nach einer Abtreibung erhöhte sich das Risiko für eine Frühgeburt um zehn Prozent. Das betraf 46026 Mütter. Bei zwei und mehr Abtreibungen stieg das Risiko um 30% (6604 Mütter).
2006 wurden in Deutschland fast 600.000 Babys zu früh geboren. Die seit Jahren steigende Frühgeburtenrate erhöhte sich auf 9 Prozent.
Als mögliche Ursachen werden genannt: Der Gebärmutterhals könnte nach dessen mechanischer Erweiterung und Ausschabung Durchblutungsstörungen erlitten haben und die Gebärmutterschleimhaut verletzt worden sein. Auch spätere Infektionen trügen dazu bei.
„Hier muss die Bundesregierung bei der Aufklärung, insbesondere in den Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schnellstens handeln: Die Verharmlosung der Folgen von Abtreibung muss beendet werden!
Der Zusammenhang zwischen Abtreibung und Frühgeburten verdeutlicht: Abtreibung ist ein Akt der Gewalt, der der Natur der Frau zutiefst zuwider ist“, so Walter Schrader, Geschäftsführer von KALEB e.V.

 

KALEB e.V. ist ein Verein zum Schutz menschlichen Lebens und zur Hilfe für Schwangere und Familien.
 



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