
Alarmierende Studie belegt: Mehr Frühchen durch Abtreibung
Dringendes Handeln der Bundesregierung bei der Aufklärung
nötig!
Eine Studie der
Universitäten Greifswald und Rostock sowie der TU München belegt eindeutig:
Vorangegangene Abtreibungen haben Einfluss auf Frühgeburten. Das berichtet „WELT
ONLINE“ am 24.02.2008.
Während die Frühgeborenenrate unvorbelasteter Mütter bei 7,6% liegt, steigt sie
nach erfolgter Abtreibung auf 8,7%, nach zwei und mehr Abtreibungen auf 10,1%,
nach zwei oder mehr Fehlgeburten auf 14,1%. Dabei wurden im Zeitraum der Jahre
1995 bis 2000 800 000 nicht vorbelastete Mütter mit solchen
verglichen, die eine oder mehrere Abtreibungen erlebt haben.
So wurde festgestellt, dass die Frühgeborenenrate mit der Anzahl dieser
vorausgegangenen Ereignisse stieg. Nach einer Abtreibung erhöhte sich das Risiko
für eine Frühgeburt um zehn Prozent. Das betraf 46026 Mütter. Bei zwei und mehr
Abtreibungen stieg das Risiko um 30% (6604 Mütter).
2006 wurden in Deutschland fast 600.000 Babys zu früh geboren. Die seit Jahren
steigende Frühgeburtenrate erhöhte sich auf 9 Prozent.
Als mögliche Ursachen werden genannt: Der Gebärmutterhals könnte nach dessen
mechanischer Erweiterung und Ausschabung Durchblutungsstörungen erlitten haben
und die Gebärmutterschleimhaut verletzt worden sein. Auch spätere Infektionen
trügen dazu bei.
„Hier muss die Bundesregierung bei der Aufklärung, insbesondere in den Schriften
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schnellstens handeln: Die
Verharmlosung der Folgen von Abtreibung muss beendet werden!
Der Zusammenhang zwischen Abtreibung und Frühgeburten verdeutlicht: Abtreibung
ist ein Akt der Gewalt, der der Natur der Frau zutiefst zuwider ist“, so Walter
Schrader, Geschäftsführer von KALEB e.V.
KALEB e.V. ist ein Verein zum
Schutz menschlichen Lebens und zur Hilfe für Schwangere und Familien.